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Aus der Wurfkiste

Asta Amores letzter Wurf

Der Rauhaar-Standard-Teckel-Zwinger „Linsilver FCI“ berichtet:

Als Züchter hoffen wir immer auf die richtigen Zeiten. Als ich entschied, Asta ein letztes Mal zu decken, war ich auf bestimmte Zeiten festgelegt. Nach den DTK-Zuchtregularien darf eine Hündin frühestens ein Jahr nach der Geburt ihres vorherigen Wurfs wieder belegt werden. 

Für diesen letzten Wurf meiner Hündin Asta Amore musste in passender Rüde gefunden werden; dies geschah mit Unterstützung von Conny und Gerhard. Die Wahl fiel dieses Mal auf „Wotan vom Linteler Forst“; der Besitzer Herr Meier hat sich über meine Anfrage und die geplante Vaterschaft seines „Wotan“ sehr gefreut.

Wotan vom Linteler Forst

Jetzt kommen die Zeiten wieder ins Spiel. Es war zu koordinieren Asta Amores Stehtage mit meinen freien Arbeitstagen, weil wir Richtung Coburg fahren mussten. Und siehe da – alles passte gut und am 17. Dezember nach meiner Arbeit fuhren wir nach Bad Staffelstein mit einer Hotel-Übernachtung. Am 18. Dezember stellten wir uns bei Wotan und Herrn Meier vor; Asta fand Wotan sehr nett – und Wotan mochte Asta sofort! Alles (der Deckakt) verlief bestens … danach ging die Fahrt wieder nach Hause, denn am nächsten Tag musste ich wieder arbeiten.

Jetzt zählten die Tage vor dem errechneten Geburtstermin und es hieß wieder abwarten und hoffen, dass es eine komplikationslose Geburt wurde. Wenn ich im Hotel an meinem Arbeitsplatz bin, habe ich eine Kamera an, mit der ich die Hunde zu Hause beobachten kann, etwa um zu kontrollieren, dass nicht zuviel gebellt wird und um zu sehen, was die Hunde tagsüber alles anstellen. Meine beiden Damen, Asta Amore und Engelchen schlafen viel! Aber am Donnerstag, den 13. Februar nachmittags sah ich, dass Asta Amore in ihrer zwischenzeitlich aufgestellten Wurfkiste scharrt.  So wusste ich, dass ihre Zeit nahe herangekommen ist, auch weil sie so einen unglaublich großen und dicken Bauch hatte.

Nach dem Ende der Arbeit fuhr ich so schnell ich konnte heim.

Siebene auf einen Streich

Um 18.45 Uhr kam der erste Welpe – um 22.15 Uhr der letzte. Meine Asta Amore hat wieder einmal die ganze Geburt in dreieinhalb Stunden hervorragend gemeistert – es erblickten 3 Jungs und 4 Mädchen das Licht der (Teckel-)Welt. Engelchen durfte zuschauen, doch danach durfte sie nicht mehr in die Nähe der Wurfkiste. Asta Amore hat ihr das freundlich mitgeteilt und Engelchen hat es auch gleich verstanden.

Jetzt ist Füttern der säugenden Mama angesagt – 5 Mal täglich wird ein Kilo verspeist und Asta Amore bettelt immer noch gerne nach mehr.  Die Welpen entwickeln sich großartig; Engelchen begleitet mich jetzt mit zur Arbeit, denn meine Freunde unterstützen mich bei der Aufzucht; zurzeit habe ich Urlaub. Zuhause darf Engelchen jetzt nach vier Wochen die große Schwester sein und spielt mit den Welpen und hilft sehr tüchtig beim Welpenputzen. Sie ist sehr vorsichtig und eine vorbildliche „Babysitterin“.  Asta Amore ist wie immer eine fabelhafte Mutter und es ist einfach eine große Freude, sie zu beobachten. Aber auch Engelchen bewundere ich, wie vorsichtig und liebevoll sie mit den Kleinen spielt. Ich habe auch das Glück, viele Nachfragen von Welpeninteressenten zu haben und bisher habe ich ein gutes Gefühl, meine Welpen, wenn es so weit ist, in liebevolle Hände zu geben.

Bericht und Fotos: Ute Senning, Conny Schlenkrich

Die ersten Tage – 3 Wochen alt – Spiel mit der großen Schwester Engelchen – Spaziergang am Dorfteich (Umwelterfahrung sammeln)

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